
Kunstblut
Kunst und was ich dafür halte ...
8. Februar 2010
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Axel Void,
Malerei,
Street Art
25. Januar 2010
14. Januar 2010
Sangram Majumdar wurde 1976 in Calcutta geboren, studierte Kunst an der Rhode Island School of Design
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Sangram Majumdar Maler,
USA
19. November 2009
11. November 2009
Tamara Muller (Geboren 1975) ist eine niederländische Künstlerin.
Ihre Bilder auf hohem handwerklichen Niveau
haben immer eins gemeinsam:
die Protagonistin dieser rätselhaften,
oft verstörenden Szenerien ist immer sie selber
- in unterschiedlichen "Rollen".
Als Betrachter verunsichert einen die Intimität
und Distanzlosigkeit, der man sich scheinbar
ausgesetzt fühlt und die einen doch in ihren
Bann zieht ...
5. November 2009
28. Oktober 2009
Heute mal ein Thema, das wohl nie langweilig wird und immer wieder
aufs Neue begeistern kann:
der (weibliche) Akt. Dieses Bild
begegnete mir auf artbreak
(http://www.artbreak.com/miruco)
und ist von dem in Rom lebenden
Künstler Mirco Marcacci.
Ist es nicht wunderbar?
www.mircomarcacci.it
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Maler,
Mirco Marcacci
26. Oktober 2009
Meine Digitalkamera war kaputt ***Deshalb war es mir jetzt eine Zeit lang
nicht möglich, meine Malerei
zu dokumentieren. Jetzt ist endlich
für Ersatz gesorgt.
Und hier zeige ich dann auch gleich mal
eines meiner jüngsten Werke mit dem Titel
"Alle Menschen sind verschwunden"
Andreas Bahn 2009,
Diptychon, Acryl auf Leinwand
11. September 2009



Christopher Wool, geboren 1955, lebt und arbeitet in New York.
Seine abstrakten Gemälde strotzen vor Selbstbewusstsein
und je länger man sie anschaut, desto mehr
gewinnen sie an Tiefe und Qualität.
Diese Bilder entstehen mit gesprühter Farbe,
die dann mit Lösungsmittel partiell bearbeitet wird.
Würde ich gerne mal im Original sehen ...
Zitat: "Malerei ist wie ein Kampf zwischen
Planung und Überraschung für mich.
Die besten Gemälde kann man sich gar
nicht vorstellen, bevor man damit
begonnen hat ... Das trifft natürlich
auch auf die schlechtesten zu."
1. September 2009
28. August 2009
11. August 2009
5. August 2009
3. August 2009
Samuel Hughes - australischer Künstler aus Newcastle (New South Wales) malt
"Zwischenräume": Rückansichten, ungestaltete
Flächen, Räume, in denen die Bequemlichkeit
oder praktische Überlegungen eine Gestaltung
nach ästhetischen Gesichtspunkten verhindert haben.
Er dokumentiert Ansichten von Gebäuden, die nicht
für den öffentlichen Blick gestaltet wurden, die sich
repräsentativer Nutzung verweigern. Es entstehen
formal spannende, manchmal räumlich uneindeutige
Kompositionen.
15. Juni 2009

Die Arbeiten der in New York lebenden Malerin
Cecily Brown (geb. 1969) faszinieren mich dort
am meisten, wo das Figurative - meist erotische
Motive - zugunsten der Bewegung, der abstrakten
Komposition in den Hintergrund tritt und als bloße
Andeutung mitschwingt. Ihre opulenten Werke spielen
virtuos mit Einflüssen wie Bacon oder de Kooning und
lösen gegenständliche Vorlagen zugunsten ihres
"emotionalen Gehaltes" in sinnlich-gestischen Bildern
auf. Die erste europäische Werkschau der Künstlerin
ist derzeit in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen.
1000
Das vermag jetzt vielleicht keinen
außer mich selbst zu beeindrucken, aber
ich finde es absolut erwähnenswert, dass
inzwischen über 1000 Leute mein blog
besucht haben...
25. Mai 2009
14. Mai 2009
Hier habe ich noch einmal eine Arbeit von Henriette Grahnert: Lolita (2007)
Eigentlich bin ich eher skeptisch, wenn es um die
Kombination von Kunst und Humor geht ...
Spätestens als ich folgende Antwort auf die Frage,
warum sie Kunst mache, las, hatte sie mein Herz gewonnen.
Ich wünschte, sie wäre von mir: "Um etwas sagen zu können,
ohne reden zu müssen. Um dem Unsinn einen Sinn zu geben.
Um nicht das tun zu müssen, was ich sonst tun müsste.
Um vielleicht doch noch herauszufinden, wer ich bin."
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Henriette Grahnert,
Humor,
Künstlerin,
Leipzig
28. April 2009
21. April 2009
9. April 2009
Kunst und Originalität
Obwohl der Begriff der Postmoderne ja nun wirklich keine Neuigkeit mehr ist, sieht sich jeder Künstler irgendwann mit dem Vorwurf konfrontiert, dass doch in der Malerei alles schon einmal gemacht worden ist und dass man dieses oder jenes schon einmal hier oder da gesehen hat und dass das doch alles nur noch Wiederholung ist. Natürlich widerspreche ich da vehement und noch dazu ist es mir persönlich völlig egal, ob jemand vorher schon einmal einen ähnlichen Weg beschritten hat.
Vielleicht es gibt tatsächlich ein paar Sachen, die man (jenseits der Appropriation Art) einfach nicht wiederholen sollte als ernstzunehmender Künstler. Die Grenzen sind da fließend und haben auch viel mit persönlichem Geschmack und subjektiver Beurteilung zu tun. Eindeutig scheint mir die Sachlage bei Arbeiten wie z.B. Pollocks Drip-Paintings. Das Thema ist verbrannt und taugt höchstens noch für die Kunsterziehung oder Ergotherapie. Der geniale Jean Michel Basquiat fällt mir ein: Ich habe schon Heerscharen von Künstlern gesehen, die so oder so ähnlich malen wie er es tat und keiner von ihnen konnte dem etwas Neues hinzufügen. Die Farbfeldmalerei bietet außer zur persönlichen Meditation oder aus dekorativen Überlegungen ähnlich wenig Ansatzpunkte für den Künstler. Dieses Schicksal teilt meiner Meinung nach auch im Wesentlichen die Pop Art, obwohl da ja viele im Sampling ihr Heil suchen. Ich persönlich habe auch schon viele in meinen Augen schlechte Bilder von Malern gesehen, die nach dem berauschenden Erfolg der Leipziger Schule nun unbedingt auf eine bestimmte Art naturalistisch malen mussten (und dabei leider zu oft nichts mitzuteilen hatten). Aber da bin ich auch besonders ungnädig, weil mir vieles davon (vielleicht abgesehen von den Arbeiten Neo Rauchs) einfach nicht "gefällt".
Manche Ideen waren einmal gut - und sind nicht mehr wiederholbar. Manch leidenschaftliche Abgrenzung brachte Großartiges hervor, das von der Zeit gnadenlos überholt wurde. Ich bin niemand, der die These vertritt, dass jedes Kunstwerk die Kunst neu erfinden muss und nur Bilder, die revolutionäres Potential haben oder ironisch verweisen, eine Daseinsberechtigung hätten. Auch die verbreitete Meinung, dass ein Bild nicht nach ästhetischen Grundsätzen gemalt sein darf, um um ernst genommen zu werden, ist mir fremd.
Je weiter eine Kunstrichtung davon entfernt ist, ihre Substanz vor allem aus der Neudefinition herzuleiten oder von der Opposition zu anderen dominierenden Strömungen, desto leichter fällt es, Bilder zu schaffen, die zwar jener Kunstrichtung zuzuordnen wären, aber dies in einem neuen Kontext tun. Neben dem Talent und der Inspiration des Künstlers ist auch die Komplexität einer Kunstrichtung dafür verantwortlich, ob man lediglich kopiert oder Relevantes hinzufügt.
Es gibt Kunstrichtungen, wie z.B. der abstrakte Expressionismus, die mir persönlich auch heute noch sehr bedeutsam sind, obwohl deren große Durchbrüche schon lange zurück liegen. Hier ist die Frage, ob es gelingt, die Bildsprache als Instrumentarium zu nutzen, um mit dem persönlichen Ansatz neue, andere oder ebenfalls gute Resultate zu schaffen, statt zu wiederholen. Ich halte es, ganz im Sinne der Postmoderne, ohnehin schon lange für überholt, in Kategorien von Schulen oder Stilrichtungen zu denken und zu arbeiten, zumal es naturgemäß schwer fällt, heute klar definierbare Richtungen zu unterscheiden.
Aber manchmal wünsche ich mich klammheimlich in die Zeit künstlerischer Avantgarden zurück, als es noch Gut und Böse gab und man sein Schaffen in den Dienst einer Bewegung stellen, sich mitreißen und inspirieren lassen konnte, bevor einem die ewige Sinn- und Originalitätsfrage jede Kreativität vernagelt oder z.B. irgendwelche Geschmackspolizisten behaupten, die abstrakte Malerei habe heute nichts mehr mitzuteilen...
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Postmoderne,
Sinnfrage
7. April 2009
Andreas Bahn 2009
Wie der interessierte Betrachter
erkennen kann, folge ich weiter
dem Ansatz, am äußeren Rand
des Figurativen mit Landschaften
zu experimentieren, die keine
sein wollen - oder dürfen...
(80 x 100 cm, Acryl auf Leinwand)
23. März 2009
11. März 2009
Wieder eine nagelneue Produktion:
Heimatfilm
Andreas Bahn 2009
Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm
3. März 2009


,+1952.jpg)
Heute will ich etwas von einem meiner großen "Vorbilder" zeigen.
Ein Maler, dessen Arbeit mich nach wie vor sehr inspiriert:
Richard Diebenkorn (1922-1993).
Für mich ist er einer der wichtigsten amerikanischen abstrakten Expressionisten.
Sein Werk durchlief sehr unterschiedliche Phasen. Diese Bilder hier sind
repräsentativ für seine Arbeiten der fünfziger Jahre, in denen er quasi den
"typischen" abstrakten Expressionismus dieser Zeit mit prägte. Später, in den
sechziger Jahren, wurden seine Arbeiten wieder gegenständlich. Er malte vor
allem Landschaften und Figuren, bevor er gegen Ende der Sechziger und
danach zu einer eigenen tendenziell geometrischen Form der Abstraktion fand.
Diese Entwicklungsphasen stehen qualitativ absolut gleichwertig nebeneinander
und sind auch gerade in den Übergängen sehr interessant.
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abstrakter Expressionismus,
Diebenkorn,
USA
18. Februar 2009
5. Februar 2009


Herakut ist ein Künstlerduo, bestehend
aus Hera (Frankfurt) und Akut (Erfurt).
Beide hatten sich unabhängig voneinander
in der Street Art- und Graffiti-Szene einen
Namen gemacht, bevor sie 2004 zusammen-
trafen und beschlossen, gemeinsam zu
arbeiten.Zeitweise waren sie nicht nur
künstlerisch ein Paar. Ihre Werke auf Lein-
wand oder Wänden gewinnen ihren Reiz
durch die sehr gegensätzliche Handschrift:
Akut sprüht fotorealistisch und sehr akkurat
mit komplexer Technik und exakter
Vorbereitung, während Heras Stil durch
die eher freie und spontane Linie besticht
und das "malerische Element" beisteuert.
Ein Interview findet Ihr hier:
www.artasty.com/interviews.php?entry=21&type=interviews
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Herakut,
Künstlerduo
2. Februar 2009
11. Dezember 2008
28. November 2008

Die Malerin Henriette Grahnert, 1977 in Dresden geboren, studierte, lebt und arbeitet in Leipzig. Sie legt aber
Wert darauf, nicht zur "Leipziger Schule" gezählt zu werden.
Ihre abstrakten Bilder sind ironisch ohne "witzig" zu sein;
anspielungsreich ohne kryptisch zu sein und zynisch ohne
dies als Daseinsberechtigung zu missbrauchen.
Da sage noch einer, die abstrakte Kunst habe heute
nichts mehr mitzuteilen!
Vielschichtig, unterhaltsam und von einer ganz
eigenständigen Schönheit, die niemals dekorativ wirkt ...
(Artikel über sie in art 12/08: www.art-magazin.de/kunst/12880.html)
(1. Teenage Radical, 2007.
2. Stagediving, 2006)
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Henriette Grahnert,
Malerin
27. November 2008
Über dieses Bild bin ich kürzlich "gestolpert". Ich finde, es ist nicht schlecht. Gefällt mir sogar richtig gut.
Das Besondere daran: Es wurde gemalt von
Paul McCartney. Ja, von dem Paul McCartney...
Er malt seit den 80er Jahren und gibt als sein größtes
Vorbild Willem de Kooning an.
Leider ist das das einzige seiner Bilder, das man als
gelungen bezeichnen kann. Alles andere, was ich von
ihm gesehen habe, ist absolut schrecklich.
Und ich wette, er ist auch ein lausiger Schauspieler.
Und Kochen kann er wahrscheinlich auch nicht...
"Big Mountain Face"
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Malerei,
Paul McCrtney
24. November 2008
(oder heißt das Akt zeichnen?).
Früher habe ich das regelmäßig gemacht
und ich fand es immer sehr inspirierend.
Tja, diese Zeichnung ist ohne Modell entstanden...
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Akt,
Skizzenbuch,
Zeichnung
29. Oktober 2008

Über den Maler Olivier Rouault weiß ich leider nur sehr wenig;
außer, dass er aus Frankreich
kommt und unter dem Namen
Minimum Vital auf flickr ganz
wunderbare Bilder präsentiert.
Er bewegt sich virtuos zwischen
gegenständlicher und
abstrakter Malerei.
Ein Blick auf seine Werke lohnt sich:
www.flickr.com/photos/olivier-rouault/
(oben: "portrait?", unten: "paysage")
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Maler,
minimum vital,
Olivier Rouault
23. Oktober 2008
21. Oktober 2008
20. Oktober 2008
15. Oktober 2008
Willem de Kooning (1904-1997) Wer kennt ihn nicht: de Kooning - einer der
"Big Names" des amerikanischen abstrakten
Expressionismus. Am bekanntesten wurde er
sicherlich mit seinen "Women"-Bildern.
Mir persönlich gefallen vor allem die Arbeiten
zwischen 1957 und 1963, in den er sich fast
ausschließlich gestisch-abstrakten
Landschaften widmete.
(Z.B. "Door to the River", 1960)
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abstrakter Expressionismus,
Maler,
Willem de Kooning
6. Oktober 2008

Antony Micallef (geb. 1975 in Swindon, GB)
gilt im Moment als einer der kommenden englischen
Kunststars.Eine hochkarätige Ausstellung jagt die nächste.
Zu den prominenten Sammlern seiner Kunst zählen
angeblich neben Damien Hirst auch Brat Pitt,
Angelina Jolie, Christina Aguilera, Robin Williams
und Jude Law. - Und seine Arbeiten sind trotzdem gut ...
1. Oktober 2008
30. September 2008
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2008,
Bahn,
für Smilla,
Malerei
29. September 2008

Franz Kline (1910-1962), amerikanischer Maler (mit deutschen Wurzeln)
und einer der prominentesten Vertreter des abstrakten
Expressionismus, hatte seine erste Einzelausstellung
im Jahr 1950. Besonders berühmt wurden seine
kaligraphisch anmutenden großformatigen Arbeiten
in Schwarz und Weiß.
(Red Crayon, 1959)
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Kline,
Maler
26. September 2008
22. September 2008
Das ist mein "Bild des Tages".Es heißt "Big Green" (1957, Öl auf Leinwand.
ca. 370 x 350 cm) von Alfred Leslie
(geb. 1927 in New York).
Er beschäftigte sich vor allem in den
1950er Jahren mit der abstrakt
expressionistischen Malerei.
Später wandte er sich dann der
Figur zu und malte gegenständlich.
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Alfred Leslie,
Malerei
19. September 2008
macht nicht krank, ist nicht verboten.
(Nun, es gibt sicher Ausnahmen, was das angeht ...)
Ohne Titel (1)
Andreas Bahn 2008
50 x 40 cm
17. September 2008
Strand 1, Strand 2
Andreas Bahn 2004
Acryl auf Holz, 80 x 80 cm
Ich will nicht, dass der Sommer schon vorbei ist!
15. September 2008




Alex Kanevsky
Dieser amerikanische Künstler vermeidet es, seine eigene Biographie publik zu machen, weil er möchte, dass seine Bilder für ihn sprechen - und nicht Informationen über seine Person...
Und wie sie sprechen, diese Bilder! Man kann seine Technik nur als meisterhaft bezeichnen und seine unverwechselbaren Motive sind von der Faszination für Bewegung geprägt - langsame oder schnelle (siehe sein Interview auf www.vivianite.net/?id=1514). Egal, ob er Landschaften malt oder Personen: seine Handschrift bleibt unverkennbar.
Seine Website: www.somepaintings.net/Alex.html
12. September 2008
Hurra - ich bin Künstler!
Seit gestern darf ich mich offiziell Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler nennen.
Dies wird man nicht nur, indem man dafür bezahlt, sondern auch indem man sich mit 10 seiner
Arbeiten dem Urteil einer Jury stellt, die darüber befindet, ob die künstlerische Qualifikation eine
Aufnahme rechtfertigt.
9. September 2008
8. September 2008



Nicolas de Stael (1914-1955)
Er macht es einem nicht leicht, dieser französische Maler - nicht nur mit seinem Accent auf dem e, von dem ich nicht weiß, wie er heißt, noch wie man diesen hier eingeben kann (ein ".." über dem e, wie bei Citroen)...
Und seine Bilder: es gibt einige, die finde ich richtig schlecht. Und es gibt welche, die sind einfach genial in ihrer kraftvollen abstrakten Darstellung von Landschaften und Figuren. Am 16. März 1955 stürzte er sich vom Dach seines Ateliers und starb. Vielleicht deshalb...
Er versuchte in vielen seiner Werke, Abstraktion mit Gegenständlichkeit zu vereinen. Damit setzte er sich unter den orthodoxen Verfechtern der abstrakten Malerei damals heftiger Kritik aus. Für ihn waren diese Pole jedoch keine, die sich ausschlossen, sondern im Gegenteil, gegenseitig befruchten konnten.
Ein Ansatz, der auch die Grundlage vieler meiner eigenen Arbeiten bildet: das Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
4. September 2008
"Protect me from what I want"
(nach einem Song von Placebo;
soll aber keine Illustration
dieses Stückes sein).
Es ist ein eher untypisches
Bild für mich - stilistisch
wie inhaltlich.
Aber ich mag es trotzdem sehr.
Es ist im Jahr 2007 entstanden.
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"Protect me from what I want",
2007,
Bahn
3. September 2008
Kennt irgend jemand die amerikanische Malerin Elizabeth Schuppe? Sie lebt in Brooklyn, New York und ich bin auf flickr auf ihre Bilder aufmerksam geworden. Ich bewundere ihre so "leicht" wirkenden abstrakten Bilder, die laut Selbstbeschreibung auf ihrer Website http://elizabethschuppe.com keinem Plan folgen, sondern aus sich selbst heraus entstehen. "My best works are the ones that just happen, when I allow myself to be surprised." Schaut Euch mal auf flickr ihre Arbeiten an. Es lohnt sich: http://www.flickt.com/people/eschuppe/
Ich kenne dieses Gefühl beim Malen - sich einem "Flow" hinzugeben, zu spüren, wie gerade "wie von selbst" etwas Gutes entsteht; sich selber zu überraschen und dem zu folgen, was das Bild einem vorgibt ... Nur so kann man dieses Unbeschreibliche anzapfen, diese Kraft, die über einen selbst und die eigene Ratio hinausreicht und durch einen selbst in das Bild fließt ... - Das klingt jetzt aber ziemlich esoterisch...
Bild: "Patch" (2006) Acrylic on canvas von Elizabeth Schuppe
Labels:
Elizabeth Schuppe,
flickr
1. September 2008

Ich liebe dieses Bild! Es ist von dem
italienischen Maler Afro (Basadella)
(1912 - 1976) aus dem Jahr 1968.
Gerade das Spätwerk (etwa ab 1968)
dieses Künstlers fasziniert mich. In seinen
Bildern findet man eine unglaublich mühelose
Balance zwischen freier, gestischer und
komponierter Abstraktion. Alle Bildbestandteile
sind in wunderbarer Harmonie austariert, als
könnten sie gar nicht anders zueinander stehen.
29. August 2008

Im Internet kriegt man
doch letzten Endes
hauptsächlich
irgendwelchen
Schweinkram
zu sehen ...
Deswegen bist Du doch hier,
hab ich recht?
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Schweinkram,
Skizzenbuch
28. August 2008
...
27. August 2008
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